Willkommen bei Matratzen Test

Hier finden Sie die Matratze die zu Ihnen passt.

Unsere Testkriterien bei Matratzen:

40 % Schlafkomfort

Nur wenn Ihre Wirbelsäule in eine natürliche Position gebracht wird, kann sich Ihr Körper optimal erholen.

30 % Langlebigkeit

Eine gute Matratze sollte lange haltbar sein, denn Wärme und Feuchtigkeit können den Komfort auf Dauer beeinflussen.

20 % Schlafklima

Entscheidend für ein gutes Schlafklima sind die Durchlüftung der Matratze und die Verwendung natürlicher Materialien.

10 % Kundenservice

Lange Herstellergarantien können sie vor schlechter Qualität schützen. Die Möglichkeit des Probeschlafens bewahrt Sie vor einem Fehlkauf.

Wussten Sie schon …

Jahre Ihres Lebens verbringen Sie im Bett.

%

leiden an Schlafproblemen aufgrund einer falschen Matratze.

Stunden verbringt der Koala täglich mit Schlafen.

Schlafkomfort (40 %)

Bei der Wahl der richtigen Matratze ist guter Schlafkomfort das wohl wichtigste Kaufkriterium. Nur wenn Ihre Wirbelsäule in eine natürliche Position gebracht und zielgerichtet entlastet wird, kann sich Ihr Körper optimal entspannen.

Dabei hängt eine gerade Wirbelsäule von Ihrem Körperbau und Ihrer üblichen Schlafposition ab. Dies sind im Matratzen Test die entscheidenden Punkte für einen idealen Schlafkomfort.

Ihr Körperbau ist bei der Wahl der richtigen Matratze entscheidend:

Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Bereich zwischen Schultern und Becken. Je nach Körperstatur, ist das Gewicht an Ihrem Körper ungleich verteilt. Dies führt dazu, dass Sie unterschiedlich stark in die Matratze einsinken.

erholsamer Schlaf - Matratzen Test
Matratzen Test - Hängematteneffekt vermeiden

Sinken Schultern und Becken zu tief ein, entsteht der sogenannte Hängematten-Effekt. Dabei wird Ihre Wirbelsäule unnatürlich gekrümmt und kann sich nicht richtig entspannen.

Matratzen Test - Hohlkreuz vermeiden

Können die Schulter- und Beckenpartie hingegen nicht tief genug in die Matratze einsinken, bildet sich schnell ein Hohlkreuz. Erholsamer Schlaf ist nicht möglich.

Bestimmen Sie Ihren Körperbau:

Im Matratzen Test der Stiftung Warentest werden deshalb vier Körperbau-Typen unterschieden. Diese entsprechen dem Großteil der Bevölkerung und sind abhängig von Proportionen und Körpergewicht.

Anhand Ihres Körperbaus können Sie Ihre ideale Matratze finden, denn nicht jede Matratze eignet sich für jeden Körperbau gleichermaßen gut. 

Zunächst betrachten Sie die Proportion zwischen Ihren Schultern und Ihren Becken: Ist beides relativ gleich breit? Falls nicht, ist Ihr Becken oder Ihre Schultern breiter? Sind Sie eher groß / schwer oder klein / zierlich gebaut?

Können Sie sich nicht direkt einem Typen zuordnen, sollten Sie bei der Wahl der richtigen Matratze darauf achten, dass diese für alle Typen geeignet ist, die Ihrem Körperbau ähnlich sind.

Matratzen Test - Typ E

Typ E:

Der E-Typ ist eher groß und breit gebaut, Schultern und Becken sind gleich breit.

Typ I - Matratzen Test

Typ I:

Schultern und Becken sind gleich breit, der I-Typ ist eher klein, schmal und zierlich gebaut.

Typ V - Matratzen Test

Typ V:

Beim V-Typ liegt der Schwerpunkt im Schulterbereich, die breiter als das Becken sind.

Typ A - Matratzen Test

Typ A:

Beim A-Typ liegt der Schwerpunkt im Becken- oder Bauchbereich.

Matratzen Test - die Körperbau-Typen
Bild Körperbau-Typen - Matratzen Test

Die Schlafposition im Matratzen Test

Laut einer Umfrage schlafen die meisten Menschen in Seitenlage oder auf dem Rücken. Auch die Schlafposition ist entscheidend für die Wahl der geeigneten Matratze.

In Seitenlage verteilt sich Ihr Gewicht auf eine viel kleinere Fläche, als in Rückenlage. Zu tiefes Einsinken, kann auch hier unangenehme Folgen haben. Deshalb wurden bei der Beurteilung des Schlafkomforts neben den vier Körperbau-Typen, auch die Schlafpositionen betrachtet.

Dabei schnitten Matratzen im Test gut ab, die sowohl in Seit- als auch in Rückenlage gut abstützten.

Weitere Eigenschaften, wie die Druckverteilung, Kontaktfläache, Punktelastizität und der Schulterklappeffekt sind für einen guten Schlafkomfort entscheidend.

Kontaktfläche

Es wurde die Kontaktfläche zwischen einer Testpersonen und der Matratze untersucht. War diese zu groß, sank die Person insgesamt zu stark ein und war in ihrer Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt. Gerade für „aktive Schläfer“ kann dies von Nachteil sein.

Eine zu große Kontaktfläche kann aber auch Schwitzen begünstigen. Umgekehrt kann eine zu geringe Kontaktfläche zu Druckstellen an bestimmten Körperregionen führen, da das Gewicht auf eine kleine Fläche lastet.

Druckverteilung

Im weiteren Matratzen Testverlauf wurde die Druckverteilung in Rücken- und Seitenlage genau untersucht. Gute Matratzen verteilen den Druck, der auf bestimmten Körperstellen lastet, gleichmäßig auf den gesamten Körper. Typische Druckstellen sind die Schultern und der Beckenbereich, an denen es ohne Entlastung zu Verspannungen kommen kann.

Wird sogar der Blutfluss eingeschränkt, kann es passieren, dass bestimmte Gliedmaßen wie z.B. die Arme „einschlafen“. Gute Matratzen sind deshalb in verschiedene Zonen untergliedert und zeichnen sich durch eine hohe Punktelastizität aus. Experten halten jedoch mehr als 3 Zonen für wenig sinnvoll, da Menschen unterschiedlich groß sind. 

Punktelastizität

Gute Matratzen zeichnen sich außerdem durch eine hohe Punktelastizität aus. Das bedeutet, dass die Matratze nur an den Stellen nachgibt auf denen Druck lastet. Dabei wird im Matratzen Test das Einsinken von Schultern und Rumpf simuliert.

Die Prüfer messen wie stark der Bereich dazwischen miteinsinkt. Damit die Wirbelsäule gut abgestützt ist, sollte der Zwischenraum möglichst wenig miteinsinken. In diesem Fall spricht man von einer hohen Punktelastizität und einer hohen Stützkraft der Matratze.

Weitere Komforteigenschaften wie Geräusche bei Bewegung oder das Empfinden von Schwingungen wurden im Matratzen Test ebenfalls berücksichtigt.

Schulterklappeffekt

Der im Matratzen Test untersuchte Schulterklappeffekt tritt vorwiegend bei Rückenschläfern auf, wenn der Rumpf stärker als die Schultern einsinkt. Dadurch klappen die Schultern nach innen zusammen und beeinträchtigen die Atmung.

Gerade bei Personen mit höherem Körpergewicht kann dies unangenehm werden. Hochwertige Matratzen besitzen deshalb eine Schulterabsenkung.

2. Qualität & Langlebigkeit (30%)

Damit Sie sich nicht nach kurzer Zeit bereits eine neue Matratze zulegen müssen, wurde im Matratzen Test auch die Haltbarkeit untersucht. Stiftung Warentest simuliert die Abnutzung der Matratze über acht Jahre hinweg. Dabei rollt im Dauerwalztest eine 140 kg schwere Walze um die 60.000 Mal über die Matratze. Anschließend werden Veränderungen in Höhe, Härte und Federung von Experten beurteilt.

Matratzen Test - Dauerwalztest

Die Experten untersuchen im Matratzen Test auch die Auswirkung von Wärme und Feuchtigkeit. Um menschliche Körperwärme zu simulieren, werden die Matratzen einen Tag lang in eine Klimakammer gelegt und anschließend erneut einem Dauerbelastungstest unterzogen. Hierbei wird eine mögliche Bildung von Kuhlen untersucht, sowie Veränderungen in Höhe und Härte gemessen.

Eine Matratze mit Kuhlen kann Ihre Wirbelsäule nicht zielgerichtet entlasten und Rückenbeschwerden hervorrufen. In weiteren Tests wurden die Bezüge und das Innere der Matratzen auf Schadstoffe, wie Pestizide, Weichmacher, Flammschutzmittel und andere Chemikalien untersucht. Auch die allgemeine Geruchsbelästigung wird kurz nach dem Entpacken und nach einem Monat Lüften beurteilt.

3. Schlafklima & Hygiene  (20%)

Auch das Schlafklima ist bei der Auswahl der Matratze entscheidend. Eine gute Luftzirkulation wird durch atmungsaktive Materialien erzielt. Bezüge aus natürlichen Materialien, wie Baumwolle, nehmen schnell Feuchtigkeit auf und leiten diese an die Umgebungsluft ab. Jede Nacht schwitzen wir immerhin bis zu einem halben Liter Flüssigkeit aus. 

Das verwendete Material und die Waschbarkeit des Bezuges sind für Allergiker von besonderer Bedeutung. Auch die allgemeine Verarbeitung, Passgenauigkeit und Fleckenbildung durch Schweiß wurden von den Testern untersucht.

4. Kundenservice (10%)

Neben der Qualität der Matratzen, haben wir die entsprechenden Händler unter die Lupe genommen. Gerade im Online-Handel möchten Sie als Kunde nichts riskieren. Die Möglichkeit des Probeschlafens kann wesentlich sinnvoller sein, als kurzes Probeliegen im Möbelgeschäft.

Eine lange Herstellergarantie (von bis zu 10 Jahren) kann Sie gegen Qualitätsverluste zusätzlich absichern. Neben der allgemeinen Lieferung, haben wir Rückgabe- und Umtauschmöglichkeiten der Händler untersucht und Kundenerfahrungen eingeholt. 

Kriterien der Stiftung Warentest, die wir nicht mit einfließen lassen:

Gerade die Dauerbelastungstests der Stiftung Warentest sind für uns eine wichtige Grundlage für die objektive Bewertung der Matratzen. Dennoch haben wir uns dazu entschieden nicht alle Test-Kriterien in die Beurteilung einfließen zu lassen – aus gutem Grund.

Wir finden, dass einige Punkte das Gesamturteil zu stark verwässern, obwohl sie für die Qualität der Matratze eigentlich keine Rolle spielen. Diese Punkte betreffen:

Handhabung:

Die Handhabung geht mit 10 % in die Gesamtwertung im Matratzen Test der Stiftung Warentest ein. Hier wurden vor allem große und schwere Matratzen bemängelt. Wir sind der Meinung, dass ein hohes Raumgewicht ein Qualitätsmerkmal ist.

Schwere Latexmatratzen können sehr effizient bei Rückenbeschwerden sein und sollten deshalb nicht allein wegen ihres Gewichts abgewertet werden. In der Regel werden Matratzen auch nur beim Umzug über weitere Strecken bewegt.

Deklaration & Werbung:

Stiftung Warentest kritisierte fehlende oder falsche Angaben zu verschiedenen Eigenschaften. Dies waren z.B. eine fehlende Angabe zum Härtegrad und dem empfohlenen Körpergewicht.

Wir begrüßen diese fehlenden oder falschen Angaben zwar nicht, klären aber auf dieser Seite umfassend auf. Für unsere Bewertung spielt dieser Punkt daher keine Rolle.

Liegeeigenschaften:

Viele Hersteller bieten unterschiedliche Härtegrade, je nach Körpergewicht und gewünschten Liegegefühl, an. Bei Stiftung Warentest wurden stets mittelfeste Matratzen ausgewählt, die für manche Körperbautypen jedoch schlichtweg ungeeignet sind.

Wir sind der Meinung, dass diese Matratzen nicht allein deshalb weniger gut abschneiden sollten. Meist bietet der Händler auch festere bzw. weichere Härtegrade für unterschiedliche Körperbautypen an.

Welche Matratzen gibt es im Matratzen Test ?

Der Markt für Matratzen ist inzwischen sehr groß und unübersichtlich geworden. Wir helfen Ihnen dabei, schnell und einfach die Matratze zu finden, die am besten zu Ihnen passt.

 

Welche Vorteile bietet welche Matratze?

Kaltschaum:

Anpassung:
Wärmeisolierung:
Belüftung:
Schwingungsarm:

Naturlatex:

Anpassung:
Wärmeisolierung:
Belüftung:
Schwingungsarm:

Federkern:

Anpassung:
Wärmeisolierung:
Belüftung:
Schwingungsarm:

Die besten Eigenschaften vereinen Matratzen aus Naturlatex. Zudem bieten sie die beste Anpassung an den Körper. Diese Matratzenart liegt jedoch im höheren Preissegment, weshalb sie nicht unbedingt die erste Wahl ist. Federkern-Matratzen bieten hingegen die beste Belüftung, während Matratzen aus Kaltschaum besser Wärme speichern können.

 

Für welche Personen ist welche Matratze am besten geeignet?

Kaltschaum:

Rückenleiden:
Allergiker:
Übergewichtige:
Frieren:
Schwitzen:

Naturlatex:

Rückenleiden:
Allergiker:
Übergewichtige:
Frieren:
Schwitzen:

Federkern:

Rückenleiden:
Allergiker:
Übergewichtige:
Frieren:
Schwitzen:

Dank der hohen Punktelastizität von Naturlatex, eignen sich diese Matratzen sehr gut bei stärkeren Rückenbeschwerden und Bandscheibenproblemen. Die natürlichen Materialien sorgen zudem für sehr gutes Schlafklima. Deshalb sind Matratzen aus Naturlatex sehr gut für Allergiker geeignet.

Sollten Sie keine dieser speziellen Anforderungen an eine Matratze haben, können Sie auch auf eine günstigere Kaltschaummatratze zurückgreifen.

Federkernmatratzen eignen sich besonders gut für übergewichtige Personen, insbesondere Tonnentaschenfederkernmatratzen. Diese federn das Gewicht gut ab und leisten den Druck entsprechenden Widerstand. Dank der guten Belüftung der Federkern-Matratzen, eignen sie sich auch sehr gut bei Personen, die nachts schneller schwitzen.

Für Personen, die nachts schnell frieren sind Kaltschaummatratzen optimal. Auch Latex bietet eine gute Wärmeisolation.

 

Welche Matratze eignet sich für welche Schlafposition?

Kaltschaum:

Seitenlage:
Rückenlage:
Bauchlage:
Aktivschläfer:

Naturlatex:

Seitenlage:
Rückenlage:
Bauchlage:
Aktivschläfer:

Federkern:

Seitenlage:
Rückenlage:
Bauchlage:
Aktivschläfer:

Matratzen aus Latex und Kaltschaum eignen sich für Seit- und Rückenschläfer gleichermaßen gut.

Federkernmatratzen sind sehr gut für Rücken- und auch Bauchschläfer. Sie sind weniger geeignet für Seitenschläfer, da hier die Druckentlastung nicht optimal ist.

Alle Matratzen passen sich sehr schnell einer neuen Schlafposition ab, weshalb sie für aktive Schläfer gut geeignet sind. Matratzen aus Gelschaum oder Visco wären hier die schlechtere Wahl. 

Kaltschaummatratzen

In Deutschland erfreuen sich besonders Matratzen aus Kaltschaum einer hohen Beliebtheit. Dank der gezielten Anpassung an den Körper, entlasten Matratzen aus Kaltschaum die Wirbelsäule, beugen Verspannungen vor und sorgen für einen erholsamen Schlaf. Oftmals sind diese Matratzen in 5- bzw. 7-Zonen eingeteilt.

Besonders wichtig sind die Bereiche für Schultern und Becken. Um den Rücken in jeder Lage in eine gerade Position zu bringen, sollten Schultern und Becken leicht einsinken, während der mittlere Rücken gut gestützt wird. Aus diesem Grund sind die Schulter- und Becken-Zonen der Kaltschaummatratzen etwas weicher als die anderen Zonen.

Der anpassungsfähige Schaum überträgt bei Bewegungen kaum Schwingungen und ist praktisch geräuschlos. Da sich Kaltschaum schnell an neue Liegepositionen anpasst, ist er für alle Schlafpositionen geeignet, insbesondere auch für sehr aktive Schläfer.

Kaltschaummatratzen besitzen eine sehr gute Wärmeisolierung, weshalb Sie sich gut für Personen eignen, die nachts schnell frieren.

Die Bezüge von Kaltschaummatratzen sind, in der Regel bei 40-60 °C, waschbar und transportieren Feuchtigkeit schnell ab. Milben und andere Ablagerungen haben selten eine Chance, weshalb sie sich auch für Allergiker gut eignen.

Kaltschaummatratzen sollten mindestens ein Raumgewicht von 35 kg / m³ besitzen. Damit kommen sie, bei normaler Nutzung, auf eine ungefähre Lebensdauer von 8 Jahren.

Zusätzlich sollte der Kaltschaumkern mindestens 15 cm stark sein. Je höher das Raumgewicht und je stärker der Kern, desto langlebiger die Matratze.

Dennoch sollten Matratzen, allein aus hygienischen Gründen, spätestens nach 10 Jahren ausgetauscht werden.

Kaltschaum Matratzen Test - 7 Zonen

Latexmatratzen

Sehr hochwertige Latexmatratzen bestehen aus 100% Naturkautschuk. Oft kommen Mischformen aus Synthese- und Naturlatex vor. Die sehr hohe Punktelastizität wird durch den elastischen Aufbau aus Millionen kleiner Luftkammern erzielt. Diese optimale Druckentlastung erhöht den Liegekomfort.

Ihre Wirbelsäule wird äußerst gezielt entlastet, weshalb diese Matratzen-Art besonders bei Personen mit dauerhaften Rückenbeschwerden sehr gefragt ist. Latex passt sich schnell und geräuschlos an neue Liegepositionen an und schwingt dabei kaum nach. Auch bei Latexmatratzen finden Sie verschiedene Zonen, die unterschiedlich stark nachgeben.

Matratzen aus Latex sind auch für Personen geeignet, die schnell Schwitzen. Naturkautschuk ist äußerst atmungsaktiv und nimmt Feuchtigkeit gut auf. Diese verdunstet anschließend über den Tag verteilt und sorgt so nachts für ein trockenes Schlafklima.

Beim Aufschäumen von Latex entstehen Millionen kleiner Luftkammern. Diese Kammern sorgen für eine gute Belüftung und Wärmeregulierung, wodurch die Ansiedlung von Milben minimiert wird. Dadurch sind sie bei Allergikern sehr gefragt. Die Matratzenbezüge sind meist aus atmungsaktiver Baum- oder Schurwolle bzw. natürlicher Zellulose.

Latexmatratzen weisen im Vergleich zu Kaltschaummatratzen ein höheres Raumgewicht auf. Im Schnitt sind Latexmatratzen ca. 3-8 kg schwerer. Dies ist gleichzeitig ein Qualitätsmerkmal, denn bei entsprechender Pflege können Sie eine Latexmatratze ungefähr 10 Jahre nutzen.

Latex Matratzen Test - 7 Zonen

Federkernmatratzen

In den USA, Skandinavien und den Benelux-Ländern sind Federkernmatratzen bereits weit verbreitet. Durch die steigende Beliebtheit von Boxspringbetten sind sie auch in deutschen Schlafzimmern immer häufiger zu finden.

Unterschieden werden die flächenelastischen Bonell-Federkerne und die punktelastisch wirkenden Taschen- bzw. Tonnentaschen-Federkerne.  

Zur optimalen punktuellen Unterstützung sind Taschen- oder hochwertige Tonnentaschenfederkerne zu empfehlen. Dabei passt sich jede einzelne Feder an Ihren Körper an. Federkern-Matratzen erzeugen ein stabiles und, im Vergleich zu Kaltschaum und Latex, festeres Liegegefühl.

Da jede Feder in eine separate Stofftasche eingenäht ist, reagieren die Federn getrennt voneinander und sind zudem geräuscharm. Im Gegensatz zu Kaltschaum, spürt man bei Bewegungen ein leichtes Nachschwingen.

Hingegen treffen Übergewichtige mit einer Tonnentaschenfederkern-Matratze meist die bessere Wahl. Dabei erinnert die Form der Feder an eine Tonne. Jede einzelne Feder passt ihren Widerstand den auf ihr lastenden Druck an. Damit bieten Tonnentaschen-Federkernmatratzen, auch bei hohem Körpergewicht, die ideale Unterstützung.

Entscheidend ist vor allem die Anzahl der Federn je Quadratmeter. Je mehr Federn eine Matratze besitzt, desto gezielter ist die Anpassung an Ihren Körper und damit die Entlastung der Wirbelsäule. Hochwertige Matratzen besitzen mindestens 250 Federn / m².

Bei einem Körpergewicht über 120 kg empfehlen wir eine Matratze mit mindestens 400 Federn / m² zu wählen. Prinzipiell lässt sich hier aber nicht sagen, je mehr Federn, desto besser die Matratze. Gerade für leichte Personen können zu viele Federn ein zu hartes Liegegefühl erzeugen.

Federkernmatratzen bieten das beste Schlafklima unter allen Matratzen-Arten. Innerhalb der Federn befinden sich größere Zwischenräume, die bei Druckausübung für eine optimale Luftzirkulation sorgen. Daher sind Federkernmatratzen besonders für stark schwitzende Personen geeignet. Personen die schnell frieren sollten Federkernmatratzen meiden, da diese Wärme weniger gut speichern.

Neue Modelle besitzen abnehmbare, atmungsaktive Bezüge, die Feuchtigkeit gut aufnehmen können. Die Bezüge sind in der Regel bei 40-60°C waschbar.

Federkern Matratze Test - Detailansicht